Stammzellen aus Nabelschnurblut

Transfusionsmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Holger Hackstein, MBA

Leukämie ist heilbar – helfen Sie mit!

Stammzellengewinnung aus Nabelschnurblut

Die Transfusionsmedizinische und Hämostaseologische Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen ist eine der drei ersten Einrichtungen, denen das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Zulassung für die Herstellung von Stammzellpräparaten aus für die Allgemeinheit gespendetem Nabelschnurblut erteilt hat.

Seither werden in der Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen regelmäßig für die Allgemeinheit gespendete Stammzelltransplantate aus Nabelschnurblut aufbereitet und eingelagert und die hierzu erforderlichen Arbeitstechniken permanent verbessert.

Durch Ihre Spende des Nabelschnurblutes für unsere allgemeine Stammzellbank verbessern Sie die Heilungschancen insbesondere für Kinder, die an Leukämie erkrankt sind! Seit 2004 besteht für Eltern, die dies wünschen, auch die Möglichkeit, Stammzellen aus Nabelschnurblut ihres Kindes gegen Entgelt individuell einlagern zu lassen.

Selbstverständlich werden für die Aufbereitung dieser Stammzellen die gleichen hohen Standards eingehalten, wie sie für Stammzelltransplantate gelten. Bei der Geburt in der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen bietet das Universitätsklinikum Erlangen sowohl die Spende des Nabelschnurblutes für die Allgemeinheit als auch die Einlagerung für das Kind selbst an.

Stammzellen aus Nabelschnurblut - die Fakten

Einlagerung von Stammzellen bei > -180°C
Reinraum für die Präparation von Stammzellpräparaten
Arbeiten im Reinraum unter strengsten Hygienevorgaben
 
  • Das Blut aus der Nabelschnur enthält wertvolle Stammzellen, die schon heute bei der Therapie schwerer Krankheiten eingesetzt werden.
  • Die Entnahme von Nabelschnurblut ist einfach und risikolos.
  • Nabelschnurblut ist sofort verfügbar, wenn es gebraucht wird.
  • Nabelschnurblut enthält keine Tumorzellen und ist weitgehend frei von Viren.
  • Nabelschnurblut wird von einem Verwandten oder einem fremden Empfänger bei einer Transplantation besser vertragen als erwachsene (adulte) Stammzellen.
  • Unmittelbar nach der Entbindung muß das Blut aus der Nabelschnur entnommen werden. Geschieht das nicht, sind die wertvollen Stammzellen aus dem Nabelschnurblut unwiderruflich verloren.
 
Ansprechpartner Transfusionsmedizin
Prof. Dr. med. Volker Weisbach
Position: Oberarzt
Telefon: 09131 85-36972
DECT: 09131 85-42109
Fax: 09131 85-36973
E-Mail: volker.weisbach@uk-erlangen.de
Visitenkarte
Ansprechpartner Frauenklinik
Prof. Dr. med. Florian Faschingbauer
Position: Oberarzt
Telefon: 09131 85-33553
E-Mail: florian.faschingbauer@uk-erlangen.de
Visitenkarte
Informationsbroschüre